Die RTW Planungsgesellschaft legt nun endlich eine aktuelle Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) vor.

Eigentlich hätte diese bereits im Mai 2019 vorliegen sollen um dem Neu-Isenburger Stadtparlament eine Entscheidungshilfe geben zu können. Leider hat sich seinerzeit die Mehrheit des Stadtparlaments für eine Verlängerung der RTW bis in das Birkengewann ausgesprochen, obwohl noch keine verlässlichen Zahlen vorlagen. Auch hieß es aus Parteikreisen damals, daß man sich ohne Vorlage der NKU nicht entscheiden könne. Leider hat man es dennoch getan.

Bereits jetzt steht fest, daß die NKU in Teilen falsch ist und auf sehr wackeligen Beinen steht.

Zitat Dr. Speck:

Fazit: Sowohl die fehlende Variantenbetrachtung als auch die hohe Sensibilität gegenüber Fehlern oder Falschannahmen beim Ansatz von Nutzen und Kosten dürfte für die Projektträger bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung zu einem ernsthaften Problem werden. Die Rechnung müsste den Klägern in einem Verfahren offengelegt werden. Gegebenenfalls lässt sich über das hessische Umweltinformationsgesetz auch schon vorher Einblick nehmen.

Lesen Sie dazu bitte die ausführliche Kritik des Eisenbahnexperten Dr. Georg Speck.

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